2. Sellerhäuser Adventslicht

Am 06.12.2009 fand zum zweiten Mal das vom Bürgerverein ausgerichtete Sellerhäuser Adventslicht statt. Als geselliger und ergänzender Rahmen zur Adventsmusik der Kirchgemeinde konnte sich unser kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt abseits vom Gedränge und der Hektik des städtischen kommerziellen Weihnachtsmarktes etablieren. Nicht das Verkaufen steht im Vordergrund, sondern das Gespräch, das Innehalten und Besinnen.

Dabei nutzten wieder einige Einrichtungen aus dem Stadtteil die Möglichkeit, sich zu präsentieren und die Bürger des Stadtteiles mit weihnachtlichen Überraschungen zu beglücken. Die Kinder und Jugendlichen des Club Sellerhausen hatten leckere Plätzchen gebacken und waren überrascht, dass diese bald ausverkauft waren. Der von Bürgern des Stadtteiles initiierten Weihnachtstombola nebenan erging es ebenso, nach 1,5 Stunden waren die 400 Lose verkauft und Preise verteilt. Der Erlös geht an Schulprojekte in den Südsudan.

Bei der Integrationsmanufaktur des VMKB konnten preiswerte Kindersachen erstanden und Holzfiguren bemalt werden. Und dann gab es noch leckere Waffeln, Marzipan, Glühwein, Punsch, Bratwurst mit Toast und Fettbemmen. Leider musste witterungsbedingt die Weihnachtsmarktpremiere der SAXONIA II entfallen. 2010 soll dies nachgeholt werden. Die Kinder des Stadtteiles können dann ausreichend Runden fahren.

Lobenswert war wieder die Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde. Ob Stromversorgung, Küchenbenutzung und Bestuhlung – alles klappte trotz der parallel stattfindenden Proben optimal. Getreu dem Motto: „Jeder gibt was er hat“ konnten wir uns über die Baumspende des Kleingartenparkes Südost freuen. Diesmal mussten wir uns den Baum nicht selber holen, er wurde sogar gebracht. Selbstverständlich wanderte der Baum dann in die Kirche, um dort bis Weihnachten seinen Dienst zu vollenden.

Die kleinen Musiker der Gemeinde erfreuten die Besucher mit Trompeten und Flötenspiel.

Trotz des Regens war der Weihnachtsmarkt besser frequentiert als letztes Jahr. Unsere Tische im Zelt waren nahezu immer besetzt und viele angenehme Gespräche konnten geführt werden, für die sonst in der „wohl strukturierten Besinnlichkeit im Advent“ nicht viel Zeit bleibt.

„Entschleunigt“ konnten die Besucher nun die Adventsmusik in der voll besetzten Kirche genießen. Kurende, Jugendchor, Erwachsenenchor und das Kammermusikensemble hatten wieder fleißig geübt und einen kulturellen Höhepunkt in der Adventszeit geschaffen.

Zum Schluss der Veranstaltung forcierte der stärker werdende Regen nochmals unsere letzten Reserven beim Zeltabbau – wenn das mal nicht zur Gewohnheit wird!

Axel Kalteich

Maria durch ein Dornwald ging

Ein Weihnachtsoratorium von Gottfried August Homilius.

Dargeboten in der Emmauskirche Sellerhausen am Nikolaustag d.J.

Auch Atheisten gehen in der Weihnachtszeit gern in Kirchen, um den Melodien der Musik und der Lieder zur Adventszeit in Andacht zu lauschen. Beten muss nicht sein, aber friedliches und tolerantes Benehmen.

Vor der Kirche standen – nicht gezählt – glaube aber sechs Buden. Der kleine Weihnachtsmarkt an der Emmauskirche, gedacht für die Anwohner und ihre Gäste. Einer davon war ich, mit einander der anderen beiden Vorstände der Kleingärtnervereine „Grüne Aue“ und der „Rosenaue“.

Keine Konsumtempel, nur kleine Buden zum Naschen, Gegrilltes und Gebackenes, und natürlich der obligatorische Glühwein für ganz Junge und die darüber hinaus.

In diesem Ambiente ließ es sich gut palavern zwischen Bürgerverein Sellerhausen – Stünz und den drei Vorständen der Kleingärtnervereine.

Wenn Wenige für Viele tun – wird es ehrenamtliche Arbeit genannt. Über diesen Sachverhalt freuten nicht nur die älteren Anwohner, sondern besonders Kinder und Jugendliche. Hier spielte das gefüllte Portemonnaie keine Rolle, wie auf anderen Weihnachtsmärkten. Innerhalb und außerhalb der Kirche zeigte sich, hier wird Weihnachten mehr im Herzen getragen.

Da lässt man sich auch nicht vom miesen Wetter abschrecken.

Schade nur, dass nicht wie im vorigen Jahr selbst Gebasteltes und Gemaltes von den Schülern aus dem Umkreis zum Angebot kam.

Schade auch, dass die Kleingärtnervereine – ich eingeschlossen – nicht auf die Idee kamen, Winteräpfel an einem Gartenstand zu verschenken. Eine ähnliche Aktion zum 5. Wandertag durch Leipziger Kleingartenanlagen im Mai des Jahres fand honorierten Anklang unter den Wanderfreunden. Ich wiege mich in der Hoffnung, dass auch Anwohner von Sellerhausen und Stünz unter den Wanderfreunden zu finden waren, auch ohne Pachtvertrag innerhalb des Kleingartenparkes Südost. Eine Einladung unsererseits lag vor.

Keine Äpfel, aber dafür hat Steffen Hanke – der Vorsitzende der Grünen Aue – den Weihnachtsbaum für das besinnliche Fest spendiert.(M. O.P.)

BV Sellerhausen Stünz
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