Sellerhäuser Advent

Zweiter „Lebendiger Advent“ in Sellerhausen-Volkmarsdorf

Liebe Gemeinde, liebe Sellerhäuser, liebe Volkmarsdorfer und liebe Neugierige,

wir möchten Sie einladen zum zweiten “Lebendigen Advent“ in unseren Stadtteilen.

24 Türchen, 24 Momente auf dem Weg zur Krippe. 24 Familien, Kreise oder Institutionen laden zum gemeinsamen, kurzen Innehalten in unserem grellbunten und hektischen Leben ein. Lassen Sie sich darauf ein mit anderen Unbekannten und Bekannten ein Stück Frieden in unser Leben und die Welt zu tragen. Ihr Kommen ist das größte DANKESCHÖN an alle „Türchenfüller“!

Die Türchen werden jeweils um 18.00 Uhr, für ca. 30 Minuten geöffnet.

PDF Download: LebendigerAdvent 2010

An den Adventssonntagen sind die „Türchen“ die Gottesdienste in unserer Kirchgemeinde.

Wenn Sie noch weitere Informationen wünschen, erreichen Sie mich unter

0341 / 2326022 oder per Mail: virgenz@gmx.de.

Eine besinnliche Zeit bis zur Weihnacht wünscht Ihnen im Namen der Kirchgemeinde und des Bürgervereins Ihre Andrea Virgenz

„Lebendiger Advent“ in Sellerhausen – Stünz

Die Idee des „Lebendigen Advents“ ist so einfach wie genial. Jeden Abend im Advent öffnet eine Familie oder eine Einrichtung ihre Türen und lädt die Menschen aus dem Stadtteil ein, mit ihnen inne zu halten und abseits vom Gewühl der Einkaufspassagen eine paar besinnliche Minuten zu erleben.

Der erste „Lebendigen Advent“ in Sellerhausen – Stünz fand auf Initiative von Andrea Virgenz und Christian Franke vom Kirchenvorstand der Evang. Luth. Kirchgemeinde Sellerhausen – Volkmarsdorf statt. Nachdem zuerst die Sorge im Vordergrund stand, ob überhaupt 24 Türchen zum Öffnen gefunden werden, sprach sich das Vorhaben rasch herum und am Ende waren sogar mehr Interessenten bereit, als der Advent Tage hat. So gab es am 30.11.2009 sogar ein „Bonustürchen“ welches sich öffnete.

Auch Mitglieder des Bürgervereines beteiligten als Gäste und Gastgeber an dieser Premiere.

Neben dem Jugendclub, der Kirchgemeinde, dem evang. Kindergarten und dem Pflegeheim waren es meist Privatpersonen, die die Menschen aus dem Stadtteil einluden. Die Resonanz schwankte von 5 – 20 Gästen.

In den gesungenen Liedern, gelegten Puzzeln und Mandalas, vorgetragenen Geschichten und Gedichten stand der Sinn der Adventszeit im Mittelpunkt. Dabei spielte es keine Rolle, ob man beim Mitsingen jeden Ton nun genau traf, wichtig waren die Besinnung, das „Zu sich Selber finden“ oder nur mal das kurze Abschalten. Wer sich darauf einlassen konnte, hat viele schöne Veranstaltungen erlebt.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Gastgeber und Besucher der „Türchen“.

Es wäre schön, wenn 2010 der „Lebendigen Advent“ in Sellerhausen-Stünz eine Fortsetzung erfahren würde.

Adentskalender(Plan): PDF Download

2. Sellerhäuser Adventslicht

Am 06.12.2009 fand zum zweiten Mal das vom Bürgerverein ausgerichtete Sellerhäuser Adventslicht statt. Als geselliger und ergänzender Rahmen zur Adventsmusik der Kirchgemeinde konnte sich unser kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt abseits vom Gedränge und der Hektik des städtischen kommerziellen Weihnachtsmarktes etablieren. Nicht das Verkaufen steht im Vordergrund, sondern das Gespräch, das Innehalten und Besinnen.

Dabei nutzten wieder einige Einrichtungen aus dem Stadtteil die Möglichkeit, sich zu präsentieren und die Bürger des Stadtteiles mit weihnachtlichen Überraschungen zu beglücken. Die Kinder und Jugendlichen des Club Sellerhausen hatten leckere Plätzchen gebacken und waren überrascht, dass diese bald ausverkauft waren. Der von Bürgern des Stadtteiles initiierten Weihnachtstombola nebenan erging es ebenso, nach 1,5 Stunden waren die 400 Lose verkauft und Preise verteilt. Der Erlös geht an Schulprojekte in den Südsudan.

Bei der Integrationsmanufaktur des VMKB konnten preiswerte Kindersachen erstanden und Holzfiguren bemalt werden. Und dann gab es noch leckere Waffeln, Marzipan, Glühwein, Punsch, Bratwurst mit Toast und Fettbemmen. Leider musste witterungsbedingt die Weihnachtsmarktpremiere der SAXONIA II entfallen. 2010 soll dies nachgeholt werden. Die Kinder des Stadtteiles können dann ausreichend Runden fahren.

Lobenswert war wieder die Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde. Ob Stromversorgung, Küchenbenutzung und Bestuhlung – alles klappte trotz der parallel stattfindenden Proben optimal. Getreu dem Motto: „Jeder gibt was er hat“ konnten wir uns über die Baumspende des Kleingartenparkes Südost freuen. Diesmal mussten wir uns den Baum nicht selber holen, er wurde sogar gebracht. Selbstverständlich wanderte der Baum dann in die Kirche, um dort bis Weihnachten seinen Dienst zu vollenden.

Die kleinen Musiker der Gemeinde erfreuten die Besucher mit Trompeten und Flötenspiel.

Trotz des Regens war der Weihnachtsmarkt besser frequentiert als letztes Jahr. Unsere Tische im Zelt waren nahezu immer besetzt und viele angenehme Gespräche konnten geführt werden, für die sonst in der „wohl strukturierten Besinnlichkeit im Advent“ nicht viel Zeit bleibt.

„Entschleunigt“ konnten die Besucher nun die Adventsmusik in der voll besetzten Kirche genießen. Kurende, Jugendchor, Erwachsenenchor und das Kammermusikensemble hatten wieder fleißig geübt und einen kulturellen Höhepunkt in der Adventszeit geschaffen.

Zum Schluss der Veranstaltung forcierte der stärker werdende Regen nochmals unsere letzten Reserven beim Zeltabbau – wenn das mal nicht zur Gewohnheit wird!

Axel Kalteich

Maria durch ein Dornwald ging

Ein Weihnachtsoratorium von Gottfried August Homilius.

Dargeboten in der Emmauskirche Sellerhausen am Nikolaustag d.J.

Auch Atheisten gehen in der Weihnachtszeit gern in Kirchen, um den Melodien der Musik und der Lieder zur Adventszeit in Andacht zu lauschen. Beten muss nicht sein, aber friedliches und tolerantes Benehmen.

Vor der Kirche standen – nicht gezählt – glaube aber sechs Buden. Der kleine Weihnachtsmarkt an der Emmauskirche, gedacht für die Anwohner und ihre Gäste. Einer davon war ich, mit einander der anderen beiden Vorstände der Kleingärtnervereine „Grüne Aue“ und der „Rosenaue“.

Keine Konsumtempel, nur kleine Buden zum Naschen, Gegrilltes und Gebackenes, und natürlich der obligatorische Glühwein für ganz Junge und die darüber hinaus.

In diesem Ambiente ließ es sich gut palavern zwischen Bürgerverein Sellerhausen – Stünz und den drei Vorständen der Kleingärtnervereine.

Wenn Wenige für Viele tun – wird es ehrenamtliche Arbeit genannt. Über diesen Sachverhalt freuten nicht nur die älteren Anwohner, sondern besonders Kinder und Jugendliche. Hier spielte das gefüllte Portemonnaie keine Rolle, wie auf anderen Weihnachtsmärkten. Innerhalb und außerhalb der Kirche zeigte sich, hier wird Weihnachten mehr im Herzen getragen.

Da lässt man sich auch nicht vom miesen Wetter abschrecken.

Schade nur, dass nicht wie im vorigen Jahr selbst Gebasteltes und Gemaltes von den Schülern aus dem Umkreis zum Angebot kam.

Schade auch, dass die Kleingärtnervereine – ich eingeschlossen – nicht auf die Idee kamen, Winteräpfel an einem Gartenstand zu verschenken. Eine ähnliche Aktion zum 5. Wandertag durch Leipziger Kleingartenanlagen im Mai des Jahres fand honorierten Anklang unter den Wanderfreunden. Ich wiege mich in der Hoffnung, dass auch Anwohner von Sellerhausen und Stünz unter den Wanderfreunden zu finden waren, auch ohne Pachtvertrag innerhalb des Kleingartenparkes Südost. Eine Einladung unsererseits lag vor.

Keine Äpfel, aber dafür hat Steffen Hanke – der Vorsitzende der Grünen Aue – den Weihnachtsbaum für das besinnliche Fest spendiert.(M. O.P.)

Weihnachten in Sellerhausen – das 1. Sellerhäuser Adventslicht am 06.12.2008

Wer Adventslicht sagt, muss auch einen Baum sägen – und zwar einen Weihnachtbaum!

So trafen sich bereits am Vormittag 10 wackere Holzhackerbuam + 1 Kind zum Erlegen des Weihnachtsbaumes im Gartenverein Volksgarten, wo das Prachtexemplar unter Vermittlung von Harald Ziesmer gefällt werden durfte. Vielen Dank an dieser Stelle für diese Möglichkeit und die tatkräftige Unterstützung.

Der Baum war rasch von Kettensägeberechtigungsscheininhaber Martin Elser gefällt und die Transportroute durch die verschlungenen Gartenwege war abgesteckt und großflächig geräumt. Die folgenden Herausforderungen beim Wenden des ca. 6 m hohen Baumes auf 1,5 m Wegbreite wurden nicht ganz so rasch bewältigt, aber dennoch gemeistert. Der 9 – jährige Spross eines mithelfenden Bürgervereinsmitgliedes wird das Gesehene hoffentlich noch

Generationen weiter tragen. Beim Aufstellen des Baumes empfahl sich Tischlermeister Jens Naumann als Richtmeister für das Maibaumsetzen in Thüringer Gefilden, wobei die es dort einfacher haben, die haben ein Erdloch zum Reinstecken des Stammes. Wir mussten den Baum mit umfangreich berechneten Richtkreuzen abfangen. Das Schmücken und die Beleuchtung erfolgte am nächsten Tag.

Der Wettergott meinte es am folgenden Tag gut mit uns. Sonne wäre zu viel gewesen, aber „kein Regen“ hat unsere Hoffnungen auch erfüllt. So drängten sich bereits 14.00 Uhr die ersten Besucher an den Ständen der Adolf – Diesterweg – Schule und des Clubs Sellerhausen.

Neben unserem Stand ließen es sich der Kindergarten der Kirchgemeinde und der Förderverein der 24. Grundschule nicht nehmen, an unserer Premiere teilzunehmen. Im Sägewerkatelier hatte Olav Petersen die Modelleisenbahn aufgebaut und stand interessierten Kindern und Vätern mit Tipps zum Modellbahnbau zur Seite. Am Anfang war auch noch die Polizei da, um sich zu überzeugen, dass wir auch wirklich Glühwein ausschenken dürfen.

Es gab leckere Weihnachtsplätzchen, heiße Waffeln, Selbstgebasteltes, Kalender, Dritte-Welt-Produkte und natürlich Punsch und Glühwein. Leider dauerte die Erwärmungsphase der Letzteren etwas lange, dafür waren die Steckdosen in der Kirche zu heiß.

Ein weiterer Hingucker waren die von Ronald Pohle und Kindern aus dem Club Sellerhausen mit Stahlgestellen und Stroh in Lebensgröße gefertigten Strohpuppen. Das Kindlein in der Krippe war allerdings – abweichend vom Original – auf Bettlaken des Suite – Hotels gebettet.

Das Spiel der Turmbläser stimmte die Besucher auf das Adventsliedersingen in der Emmauskirche ein. Nach einem wundervollem Konzert mit Kurrende, Kirchenchor, Orchester und Solisten verweilten viele Leute, um noch mehr von der weihnachtlichen Stimmung zu konservieren. Am Ende des Abends wollte niemand die Weihnachtsbaumbeleuchtung abstellen, es war zu schön!

Der Weihnachtsbaum wurde dann wieder abgebaut, etwas gekürzt und in den Altarraum der Kirche aufgebaut.

Alle Beteiligten waren am Ende zufrieden mit unserer Premiere. Mit relativ wenig Aufwand, viel eigenem Engagement und partnerschaftlichen Miteinander der Vereine und Institutionen konnten wir wieder zeigen, dass es sich auch lohnt in Sellerhausen zu leben. Auf jeden Fall werden wir das Sellerhäuser Adventslicht wiederholen.

BV Sellerhausen Stünz

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