Teichkonzert

4. Teichkonzert am 30.08.2014 „Blaswerk trifft Blattwerk“

Zusammen mit der Big Band des „Blaswerk Leipzig Studentenblasorchesters e.V.“ und dessen über 25 Musiker veranstaltete  der Bürgerverein Sellerhausen – Stünz am 30.08.2014 das nunmehr 4. Teichkonzert zur Vollmondnacht. Diesmal im klassischen Sound einer Big Band und der war ziemlich laut.

Zum Bühnenaufbau trafen sich bereits 8.30 Uhr Mitglieder des Bürgervereins, die das Material für die Bühne aufluden und unsere bisher größte Bühne, mit 6,25 m mal 8,75 m, aufbauten. Gegen 18.0 Uhr begann die zweite Aufbauphase. Die Zelte wurden komplettiert, der Grill angefeuert, die Bestuhlung aufgebaut, der Strom heran gezogen und die Beschallungsanlage moniert.

Die ab 19.30 Uhr herein trudelnden Gäste konnten die frischesten Würste naschen, die besten Plätze erhaschen und den ersten Klängen des Soundchecks lauschen. Das Areal füllte sich und am Ende wurden wieder ca. 500 Zuschauer gezählt.

Pünktlich 20.30 Uhr ging es nach der Begrüßung von Dietmar Kühne, der als Moderator durch den Abend führte, los. Das Repertoire des „Blaswerkes“ setzte sich aus Big Band typischen Titeln sowie bekannten Filmmusiken zusammen und umfasste neben Jazz und Swing auch Tanzmusik und südamerikanische Rhythmen. Nach verhaltenem Beginn und einigen klassischen Melodien der 30iger Jahre spielte sich die Band langsam warm.

Mit zunehmender Konzertdauer wich die Anspannung und das Publikum ging mehr und mehr mit. Auch die Band wurde lebhafter und spielte nun vermehrt aktuellere Stücke, bei denen auch ungeübtere Musikkonsumenten mitwippen und mitklatschen konnten. Viel zu schnell waren 1 ½ Stunden um und nur ungern ließ man die Band nach 2 Zugaben gehen.

Mit vielen kostenlosen Leihgaben und großem körperlichen Einsatz von Mitgliedern, Freunden und Förderern und gelingt es uns bislang, den Besuchern eine kostenlose Teilhabe an dem kulturellem Ereignis zu ermöglichen. In diesem Jahr konnten wir zudem eine Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Leipzig erhalten. Die bislang immer zur Unterstützung des Konzertes erbetene Hörspende haben wir dieses Jahr zweckgebunden für den Spielplatz Notenrad-Kletterorchester gesammelt, welcher im Stünzer Park entstehen soll. Das Projekt des Notenrades und des Spielplatzes wurde in der kleinen Konzertpause durch den Vorsitzenden des Notenspur- Vereins Herrn Prof. Werner Schneider vorgestellt. Am Ende zierte die stolze Summe von 600,00 € den Scheck, den wir am Ende der  Veranstaltung übergeben konnten.

Der Abbau der Bühne und der Zelte erfolgte am nächsten Tag mit Regen vom Himmel und Sonne im Herzen.

Vielen Dank an alle, die einen Beitrag zu diesem tollen Abend leisten konnten!

3. Teichkonzert zur Vollmondnacht und Parkführung im Volkshain Stünz – ein voller Erfolg

Vollmond_stuenz_2013Der Vollmond über dem Volkshain Stünz und unsere Werbetrommler haben am 24. August 2013 wieder viele Mitbürger angelockt, die sich von den Mythen und Geschichten, welche in der fröhlichen und mitreißenden Musik des Irish Folk stecken, anstecken lassen wollten. Das nun zum dritten Mal in Kooperation mit der „Kultur & Initiative Leipziger Osten e.V.“ durchgeführte Teichkonzert zur Vollmondnacht im Volkshain Stünz verzeichnete zum dritten Mal einen Besucherrekord. Das Konzert der Leipziger Band „Häppy Hour“ zog über 500 Besucher in ihren Bann. Rund um den Teich ließen sich die Besucher auf Decken und mitgebrachten Sitzgelegenheiten nieder, um sich der Musik des Irish Folk hinzugeben. Bei dieser Musik hielt es die Besucher nicht lange auf Ihren Sitzen und bald tanzten und klatschten Sie zum Rhythmus der Musik. Mit kurzweiligen Ansagen, Spielfreude und üppigen Zugaben machte die Band ihrem Namen alle Ehre – auch wenn es 90 Minuten ging und sicher hätte auch noch länger gehen können. Da aber irgendeiner das Licht ausmachen muss und auch der Veranstaltungsort am Abend von emsigen Mitgliedern des Bürgervereins aufgeräumt wird, musste das Konzert leider ausklingen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Feuerkünstlerin „Ningura“ mit ihrer mystischen Feuershow zu eindrucksvoller Musik.

Der Bürgerverein mit seinen ehrenamtlichen Helfern hat mit diesem Event wieder ein Highlight im Veranstaltungskalender des Leipziger Osten geschaffen. Im Vorfeld des Konzertes fand in Kooperation mit der Stiftung „Bürger für Leipzig“ eine Parkführung mit dem Landschaftsarchitekten und Denkmalspfleger Peter Benecken statt. An dieser interessanten und eindrucksvollen Parkführung nahmen über 80 interessierte Bürger teil.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei all den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Künstlern bedanken, ohne deren Unterstützung dieser Event nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank gilt auch der Stadt Leipzig, hier speziell dem Ordnungsamt und dem Amt für Stadtgrün und Gewässer, die uns für diese Veranstaltung unbürokratisch die Genehmigung erteilten. Ein Dank auch an die vielen Besucher der Veranstaltung die unsere Arbeit durch Ihre Spenden mit unterstützten. [DK]

 

2. Teichkonzert zur Vollmondnacht am 01. September 2012

Nach der gelungenen Veranstaltung des letzten Jahres waren wir natürlich auf die Fortsetzung dieses Jahr gespannt. Die Erwartungshaltung war hoch, zumal unser Teichkonzert gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung des Kulturfestivals „Ostlichter“ bildete. Unsere Hoffnungen wurden nicht enttäuscht und über 350 Besucher konnten sich überzeugen, dass Sellerhausen – Stünz auch Kultur kann.

Die Ufer des Teiches bieten ein einmaliges Ambiente. Bäume, Wasser, Wiese, Schilf, der kleine Hügel – man könnte meinen, dass dieses Ensemble extra für diese Veranstaltung so gestaltet wurde. Die vom Bürgerverein provisorisch errichtete Bühne passte sich dem an. Die zum Einbruch der Dunkelheit und Aufgang des Vollmondes entzündeten Öllampen rundeten das Bild ab und sorgten für die einzigartige Atmosphäre.

Bald schon erklangen die ersten Akkorde am Klavier. Sophie Graf , Martina Hergt und Anja Hintersdorf am Saxophon stimmen die Besucher gekonnt auf den Abend ein.

Das Hauptprogramm widmete sich dieses Jahr – als Gegenpol zur uns bald erwartenden kalten Jahreszeit – Liebesliedern und Liebestexten aus drei Jahrhunderten. Trotz der aufziehenden Kälte wurde den Besuchern etwas wärmer um das Herz.

„Leise fliehen meine Lieder durch die Nacht zu dir“- So der Titel des Programmes – spannte einen Bogen über die Mutterliebe, die ersten Liebeserfahrungen, zu Liebesfreuden und Liebesschmerz. Dabei durften Werke der Romantiker Schubert, Schumann und natürlich Rilke nicht fehlen. Eindrucksvoll, wie engagiert Sopranistin Susanne Scheinflug, begleitet von Martina Hergt am Klavier, die Lieder darbot. Die Liebesgedichte und -texte wurden gefühlvoll von Michaela Khamis vorgetragen. Man merkte den drei Künstlerinnen die Freunde und den Spaß an der Musik förmlich an. Kein Wunder, dass der Funke rasch auf das sachkundige Publikum übersprang, das ergriffen lauschte und nach Ende der Stücke umso lauter applaudierte.

Abgerundet wurde das Teichkonzert von einer kleinen Feuershow. Feuerbälle, -ringe und -reifen erleuchteten die Ufer des Teiches und sorgten für einen würdigen Abschluss des Konzertes.

Zumindest bei der Feuershow hat sich an diesem Abend niemand die Finger verbrannt. Wie das beim Hauptthema des Abends gelaufen ist, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

Ein großes Lob und Dankeschön an die Künstler, die Techniker und alle Helfer, die das Teichkonzert wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen.

Der Bürgerverein bedankt sich ebenfalls ausdrücklich bei allen, die uns beim Konzert mit ihren großzügigen Spenden unterstützt haben. Wie angekündigt wird der Bürgerverein sich finanziell an der Weiterntwicklung und Aufwertung des Volkshaines Stünzer Park beteiligen. Vielleicht können sich die Besucher unseres 3.Teichkonzertes im Jahr 2013 bereits davon überzeugen.

1. Teichkonzert zur Vollmondnacht im Volkshain Stünz

2011-Teichkonzert_webAm Samstag, den 13. August war es endlich soweit – unser erstes Teichkonzert fand im Rahmen der Vollmondnächte der Kultur & Initiative Leipziger Osten e.V. (KILO) am Teich im Volkshain Stünz statt.

16 Uhr stellten die ersten Helfer mit viel Kreativität und Kraft die Bühne am Ufer so auf, dass fast ein „Amphitheater“ entstand und viele Zuhörer Platz hatten. Später wurden Grill, Bänke, Zelte zum Schutz für die Technik und Lichter aufgebaut. Nachdem wir 250 m Elektrokabel zur Familie Dunker montierten, fanden die ersten Tonproben statt.

20 Uhr kamen  bereits Gäste mit Decken und Stühlen ausgestattet, um sich einen guten Platz auszusuchen. Das Gelände füllte sich, Kerzen und Öllampen wurden angezündet und erste Roster oder Fettbemmen bzw. Getränke konnten genossen werden. Als das Konzert 21.30 Uhr begann, waren weit über 200 Menschen jeden Alters am Ufer versammelt. Mir gefiel der Anblick – Bühne am Teich, Kerzen in der Dunkelheit, viele Menschen auf Decken, Stühlen und Bänken. Für mich entstand dabei eine schöne romantische Stimmung. Weiterhin nahm ich große Erwartung seitens der Gäste wahr – die erste kulturelle Veranstaltungen seit Jahrzenten. Im Gespräch erfuhr ich, dass Anfang der sechziger Jahre regelmäßig im Volkshain Stünz ein Sommerkino stattfand.

Martina Hergt stellte einen „bunten Matsch“ an Musikstücken zusammen. Das Flötensextett der Emmauskirche legte mit barocken und populären Melodien vor und der Funke zum Publikum sprang rasch über. Ergreifend waren dann die von Sopranistin Susanne Scheinpflug dargebotenen Stücke. In der Stille vor dem losbrausenden Applaus hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Es waren klassische Stücke z.B. von Schumann und Beethoven zu hören und Lieder der Comedian Harmonists. Am besten haben mir die Stücke mit dem Saxophon von Anja Hintersdorf gefallen. Krönender Abschluss waren die Feuertänzer Florian und Inga von Bach Art Design. Ihre Show war beeindruckend. Wie sie mit dem Feuer spielten und welche Bewegungen damit möglich sind – einfach fantastisch. Illusionen von Feuerringen wurden im rasanten Tempo und mit spannungsgeladener Musik erzeugt. Sollte ich diesen Abend mit drei Worten zusammenfassen, würde ich sagen: romantisch – klassisch – fantastisch. Mit dem Einsetzen des großen  Abschlussbeifalls zeigte sich auch der Vollmond -eine tolle Belohnung.

Nach einigen Gesprächen begannen wir mit dem Aufräumen. Dabei mussten wir z.B. beim Zeltabbau genau hinsehen um in der Dunkelheit bzw. beim Kerzenlicht nichts auf der Wiese zu vergessen. Dickes Lob an die Gäste, es lagen keine Flaschen oder Becher auf der Wiese. Das erleichterte uns die Arbeit sehr.

Ca 1 Uhr waren wir zufrieden, glücklich und geschafft und konnten mit gutem Gefühl nach Hause gehen.

– Silke Trzinka –

 

BV Sellerhausen Stünz

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